Ein wenig Planung muss einfach sein


Derzeit sind wir bei der Planung einer Reise von ca. 9 Monaten in das südliche Afrika von Mitte Februar bis November 2020.  Dafür wollen wir den Hobel von Bremerhaven nach Port Elisabeth in Südafrika verschiffen. Für die verschiedenen Länder sind teilweise Visa notwendig. Mit Reiseliteratur für Selbstfahrer und Kartenmaterial haben wir schon viele Stunden

für die Ausarbeitung einer denkbaren Reiseroute verbracht und haben hier noch viel zu tun bis die Reise endgültig steht. Obwohl wir ja grundsätzlich flexibel bleiben wollen, müssen doch einige Eckpunkte terminlich festgezurrt werden und ein paar Unterkünfte etc vorgebucht werden. So zum Beispiel der Krüger Nationalpark, das Viktoria Falls Hotel bei Viktoriafällen ( so schön der Hobel ist, aber das muss sein! ).

Mitte August dann die große, sehr angenehme Überraschung. Unsere Hamburger Freunde Uschi und Klemens, die wir auf der Panamericana kennengelernt haben und gerade auf großer Asientour unterwegs sind, haben sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, das südliche Afrika mit uns zu bereisen.

Also haben wir die Vormerkung für die Verschiffung Mitte Februar um ein Fahrzeug ebenso ergänzt wie die Buchung der Campingplätze im Kruger NP.

Das ist  aber auch die einzige feste Buchung, das Viktoria Falls Hotel haben wir schweren Herzens aus unserem Programm gestrichen. Das einfachste Doppelzimmer mit Frühstück kostet inzwischen 580.-$. Das ist dann doch jenseits von gut und böse und steht in keinem Verhältnis mehr.

4. Januar 2020

Endlich haben wir das richtige Schiff ( die California Highway) nach Port Elizabeth bekommen.

Der Hobel geht am 10.02.2020 von Bremerhaven weg und ist dann am 03.03. in Port Elizabeth, sofern das Schiff pünktlich eintrifft. Wir liefern unseren Camper am 03.02. am Hafen ab.

Wir werden dann um den 4./5.3 nach Port Elizabeth fliegen und anschließend können wir starten. 

 

Aufgrund der momentanen schwierigen Wirtschaftslage in Südafrika ist der Schiffsfahrplan nach

Port Elizabeth derzeit sehr ausgedünnt. Die Schiffe fahren dann fast alle weiter nach Australien, was bedeutet, dass das Fahrzeug entweder mehrere Stunden einer Wärmebehandlung unterzogen wird oder alternativ mehrere Stunden begast wird. Hintergrund ist, dass die Australier auf keinen Fall die Stinkwanze eingeschleppt haben wollen. Die Behandlung würde über 800.-€ kosten und ist für das Fahrzeug und bei der Begasung für die Insassen sicher nicht gesund.

Wir haben nun den Höegh Trader, der dann zur afrikanischen Ostküste weiterfährt und somit eine

Behandlung des Fahrzeuges nicht notwendig ist.

Dienstag 07.01.20120

Heute haben wir den Flug gebucht, denn unsere Verschiffung wurde bestätigt.

Wir werden mit Qatar Airways von München über Doha, Johannesburg nach Port Elizabeth

fliegen. Die South African Airlines wäre zwar einige Stunden weniger in der Luft, aber die haben derzeit massive finanzielle Probleme und da wollen wir kein Risiko eingehen.

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